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Autor: A_Wimber

Neu bei Instagram: So erstellst du einen Guide

Neu bei Instagram: So erstellst du einen Guide

Instagram hat seit Ende des vergangenen Jahres ein neues Feature: den Guide. Das finde ich gut daran: Du kannst ein kleine Buch erstellen, mit dem du dich einem Thema widmen kannst. Das finde ich doof: Wenn du auf eigene Inhalte setzten willst, kannst du nur auf bereits erstellte Beiträge zurückgreifen.

In 5 Schritten zum eigenen Guide:

Als erstes musst du in deinem Profil das „+“-Symbol finden (bei einigen Accounts befindet es sich jetzt oben rechts). Wenn du darauf klickst, fragt dich Instagram, was du erstellen willst. Du wählst „Guide„.

Als nächstes fordert dich Instagram auf, die Beiträge zu wählen, die in den Guide aufgenommen werden sollen. Du kannst auch einen Guide zu Orten oder Produkten erstellen. Dann kannst du aus der Fülle der Installation-Beiträge (von anderen) wählen.

Nun kannst du ein Titelbild wählen, das nicht aus den Auswahl, wohl aber aus deinen Beiträgen stammen muss. Außerdem gibst du in diesem Schritt deinem Guide einen Titel und fügst eine Beschreibung hinzu. Darin beschreibst du, worum es in deinem Guide geht. Sie sollte kurz und klar formuliert sein.

Die vorher ausgewählten Beiträge befinden sich als Fotokacheln darunter. Allerdings wird der Text nicht kopiert. So musst/kannst du neue Inhalte schaffen. In das Textfeld passen 2.000 Zeichen – das sollte reichen, um einen kurzen, aussagekräftigen Text zu erstellen.

Hast du alle Beiträge eingefügt? Dann kannst du deinen Guide noch bearbeiten. So kannst du die Reihenfolge der Beiträge ändern, indem du rechts neben dem jeweiligen Foto auf “…” klickst. Durch das „anfassen“ der Beiträge stellst du sie um. Zudem kannst du einzelne Kacheln “Aus Guide entfernen” (also löschen). Leider können (noch) keine anklickbaren Links eingesetzt werden. Auch # sind in diesem Format irrelevant. Kannst du dir also sparen.

Als letzten Schritt musst du natürlich deinen Guide veröffentlichen. Dazu klickst du auf „Teilen“. Doch noch nicht fertig? Dann kannst du auch einen Entwurf speichern und später weiter daran arbeiten. Wenn dir noch etwas auffällt, nachdem du den Guide veröffentlicht hast, kannst du ihn auch noch nachträglich bearbeiten – navigiere wieder über „…“

Und wo ist jetzt mein Guide? Den findest du jetzt in deinem Profil in dem entsprechenden Reiter. Wenn du für deine Guides werben willst, machst du das am besten in deiner Story.

2020 – schöne Zahl, sonst sehr verhalten

2020 – schöne Zahl, sonst sehr verhalten

Was für ein Jahr! Unsicherheit, Existenzangst und Sorge gehörten 2020 ebenso dazu wie kraftvolles Handeln, vorsichtiger Optimismus und ein stabiles Netzwerk.

Vor dem ersten Lockdown im März, hatten wir noch das Glück, einen Katalog für Schierholz Bau entwickeln, gestalten und mit Leben füllen zu können. Ein Projekt, das uns auf vielen Ebene gefordert hat. So galt es unter anderem Nachhaltigkeit durch die Gestaltung und das Layout deutlich zu machen, die Texte formulierten wir in enger Abstimmung mit dem Kunden und unterstützen das Unternehmen bei der grafischen Endabwicklung. Alles in allem ist so ein schöner Katalog entstanden, auf den alle stolz waren.

In der Mitte des Jahres trennte sich Ralf Johanning von ras kommunikation und trat eine Anstellung bei Hamburg Hafen Marketing an.

Mir flatterte eine plötzliche Anfrage für einen Foto-Auftrag auf den Tisch, der sich bald als umfassendes Projekt inklusive Artikelerstellung, Bildrecherche und -beschaffung herausstellte. Die Chronik des Landwirtschaftlichen Buchhaltungsverbandes wird im Januar des kommenden Jahres erscheinen.

Ansonsten habe ich erstaunlicherweise fast die gleiche Anzahl an Artikeln verfasst wie im vergangenen Jahr. Ich finde das in Anbetracht des schwierigen Umfelds bemerkenswert.

  • Mit Menschen punkten (SZ, 5. November 2020)
  • Aus Borgsted ins Paket (IHK Magazin, 09/20) – Unternehmensportrait Amazon-Verteilungszentrum
  • Der richtige Umgang mit Daten (SZ, 26.06.2020)
  • Renaissance der Verkaufswagen (IHK Magazin, 05/20) – Wochenmärkte in Zeiten des Pandemie
  • Mut zu weiten Strecken (Aktiv & entspannt, 30. April 2020)
  • Digitale Helfer für Wanderer und Radfahrer (Aktiv & entspannt, 30. April 2020)
  • Plastik, besser als der Ruf (SZ, 24. April 2020)
  • Windsurfen und Wellenreiten (IHK Magazin „Wirtschaft im Norden“, 04/20) – Unternehmensportrait Choppy Water
  • Die drei Säulen der Nachhaltigkeit (DVZ Magazin Logistikimmobilien, 25.03.2010)
  • Von Re- und Upcycling (DVZ Magazin Logistikimmobilien, 25.03.2010)
  • Mehr als eine Wasserstraße (IHK Magazin „Wirtschaft im Norden“, 03/20) – Porträt zum 100-jährigen Bestehen des NOK
  • Besserer Schutz für die eigenen Daten (Busmagazin #2/2020)
Einen Roman schreiben – und anbieten

Einen Roman schreiben – und anbieten

Die Pandemie verlangt uns als Journalisten viel ab. Kurzarbeit bei den Magazinen, Anzeigenrückgang – das belastet auch die Freien Journalisten. Corona macht aber auch Dinge möglich, für die wir vielleicht vorher keine Zeit hatten. Ich habe zum Beispiel endlich meinen ersten Roman geschrieben.

Nachdem er nun fertiggestellt ist, stellt sich die Frage: Wer veröffentlich ihn und wie biete ich mein Werk an?

Wie biete ich an – das Exposé

Als erstes stellte ich mir die Frage: Wie schreibe ich überhaupt ein Expose? Zum Glück gibt es dazu im Netz viele hilfreiche Seiten. Zwei davon habe ich euch nachfolgend unten verlinkt.

Das Wichtigste war für mich, mein Dokument erst einmal in die richtige Formatvorlage zu bringen. Auch wenn die Anzahl der Seiten der Leseprobe sich von Verlag zu Verlag unterscheiden, es wird immer eine Normseite verlangt. Diese besteht aus 1.800 Zeichen und 30 Zeile. Der Zeilenabstand sollte mit 1,5-fach eingestellt sein; als Schriftart habe ich Courier New gewählt, da hier die Buchstabenweite immer gleich ist (sie ist eine nicht-proportionale Schriftart).

Als nächstes habe ich mir ein paar Beispiele anderer Autoren angesehen und mir so ein Expose gebastelt, mit dem ich zufrieden war. Ich habe einen Klappentext geschrieben, eine Zusammenfassung der Geschichte sowie die wichtigsten Figuren beschrieben. Anschließen folge noch eine kurze Vita, zu der auch bisherige Veröffentlichungen gehörte.

Zu guter Letzt habe ich recherchierte, welche Verlage für mein Werk in Frage kamen und habe auf deren Seiten geschaut, welche Vorgaben diese selbst haben. Wie gesagt, das unterscheidet sich vor allem in der Länge der Textprobe (10 bis 50 Seiten) sowie im Umfang des Exposes. So verlangen einige Verlage Kurz- und Langtexte.

Dann habe ich eine nette E-Mail geschrieben und mein Expose verschickt – jetzt warte ich 🙂

Nachlesen: Wie schreibt man ein Expose für einen Roman?, Expose schreiben für einen Roman, Tipps vom Ullstein Verlag

Wo biete ich an – Agenturen oder Verlage?

Wie schon mal erwähnt, habe ich in der Vergangenheit die Plattform Wattpad ausprobiert. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Die Gründe dafür: Ich habe zu wenige Geschichten gefunden, die mich a) interessierten und b) auch noch gut geschrieben waren. So habe ich zu wenig kommentiert – und da Wattpad wie eine Social-Media-Plattform funktioniert, wurde auch mein Profil so nur spärlich besucht.

Als nächstes habe ich mich an Agenturen gewandt. Eine hilfreiche Liste verschiedener Ansprechpartner mit Beschreibung des Genres habe ich bei Wikipedia gefunden, mir deren Internetseiten angesehen und drei Agenturen angeschrieben. Die erste E-Mail kam gleich zurück – Empfänger unbekannt. Auf eine Folgemail an die allgemeine Kontaktadresse blieb unbeantwortet. Ähnliches Ergebnis bei den anderen beiden Agenturen – nach nur drei Monaten gab es noch keine Rückmeldung.

In einem Forum habe ich gelesen, dass auch andere Autoren wenig Erfolg haben, wenn sie über Agenturen gehen. Deswegen habe ich mich entschieden, Verlage direkt anzuschreiben. (Deswegen habe ich dort auch nach den Vorgaben zur Einsendung von Manuskripten geschaut.) Die meisten Verlage haben eigene Seiten für Autoren-Bewerbungen. Wer diese nicht gleich findet: Einfach den Namen des Verlags sowie „Autorenbewerbung“ in die Suchmaschine eingeben, dann kommt die entsprechende Seite meistens.

Einige Verlage nehmen aktuell gar keine Manuskripte an, andere möchten diese lieber auf dem Postweg erhalten – es ist also sinnvoll, sich auf den Seiten der geeigneten Verlage genauer umzusehen!

Leider sind hier die Rückmeldezyklen zum Teil sehr lang. Nur von einem Verlag (Rowohlt) habe ich bisher eine (negative) Rückmeldung erhalten. Viele Verlage schreiben, dass eine fehlende Rückmeldung gleichbedeutend mit einer Absage ist. Das ist natürlich frustrierend, weil man so auch nicht erfährt, warum die Geschichte abgelehnt wurde.

Wem das alles zu nervig ist, der kann natürlich sein Werk noch im Eigenverlag herausbringen. Auch namhafte Verlage bieten eigene e-book-Plattformen an. Zum Beispiel Luebbe oder Rowohlt und Droemer Knaur. Noch einfacher geht es natürlich über Tolino und Kindle/Amazon.

Euch also viel Erfolg, wenn ihr euch ebenfalls auf diesem Weg befindet!

Schreiben? Unbedingt!

Schreiben? Unbedingt!

Neulich hatte ich ein nettes Fachgespräch mit einem Kollegen. Dabei ging es ums Schreiben – aber ausnahmsweise nicht um das von journalistischen Texten. Wir fachsimpelten über das Schrieben von Geschichten.

Vielleicht geht es such auch so, dass ihr auch in eurer Freizeit nicht von Worten, Sprachbildern und Sätzen wegkommt? Ich habe bereits im Studium diverse Kurzgeschichten geschrieben – zumeist auf Englisch. Vor einiger Zeit habe ich eine dieser Geschichten zufällig wiederentdeckt und mit Entsetzen festgestellt, dass sie kein Ende hat. Also musste ich – ja, tatsächlich wie im Zwang – dieser Geschichte zu ihrem Ende verhelfen. Sie danach wieder auf der Festplatte schlummern zu lassen, dafür war sie mir zu schade. Und da es ja mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten zum Veröffentlichen gibt und ich ohnehin Auto bei Amazon bin, habe ich sie auf die Plattform des Internetgiganten gestellt. Verkauft habe ich natürlich nicht ein Exemplar 😉

Aber welche Alternativen gibt es dazu? Als ich mich vor ein paar Monaten auf die Suche nach ebensolchen machte, gelangte ich auf Wattpad. Erst fand ich diese Plattform für Geschichten von Hobby-Autoren noch ganz nett, bald merkte ich aber, dass sich hier viele Teenies herumtreiben. Nichts gegen Teenies – toll, dass sie schreiben. Aber bei massiven Grammatik- und Rechtschreibkinken vergeht mir leider die Lust am Lesen. Tolle Autoren mit interessanten Geschichten sind schwer zu finden. Ein paar habe ich zwar aufgetan, doch dann folgte Problem zwei: Die Geschichten werden oft noch geschrieben. Das heißt, oft folgt ein Kapitel erst Wochen oder Monate später. Bis dahin hatte ich dann schon vergessen, was in den Abschnitten davor passiert war. Und Problem Nummer drei: Nur wer andere Geschichten kommentiert, wird höher gerankt und so „entdeckt“. Da mir sinnlosen und wahllosen Kommentieren aber zu doof ist, werden meine Geschichten auch schlecht gefunden.
Und was ist jetzt gut an Wattpad? Man erhält Feedback. Sowohl Lob für gelungene Geschichten oder eben Hinweise auf Rechtschreibenfehler oder kausale Fehler. Hier sind zwei meiner Geschichten: Heartbreak Vacation und Wo das Herz zuhause ist.

Besagter Kollege hat mir Wortkrieger empfohlen. Ursprünglich lief das Forum unter dem Namen Kurzgeschichten.de und so sieht es dann auch aus. Viele Kurzgeschichten in unterschiedlichen Genres lassen sich hier finden – weniger die weinschweifende, Kapitel-umfassenden Werke wie bei Wattpad. Aber die Szene ist rührig, gibt viele Kritiken und Empfehlungen. Leider muss man diese Geschichten – im Vergleich zu Wattpad – am Bildschirm lesen, kann sie also im Zweifelsfall nicht mit ins Bett nehmen 🙂

Auch in den Sozialen Netzwerken tummeln sich zahlreiche Gemeinschaften, deren Ziel das Teilen von Bücher, Gedichten oder ähnlichem ist. So bin ich zum Beispiel Mitglied bei Writer’s Online, wo viele Autoren ihre aktuellen Werke bewerben und auch veröffentlichen.

Fazit: Wer will kann seine Werke vielen Menschen zugänglich machen. Wie erfolgreich man damit sein kann, hängt – wie immer – von der Arbeit ab, die man hineinsteckt.

Jahresbilanz: Wie sich das Blog entwickelt hat

Jahresbilanz: Wie sich das Blog entwickelt hat

Seit gut 2,5 Jahren gibt es jetzt meinmeer.de. Das Blog entstand aus dem Verlangen heraus, etwas persönlicher zu werden, als es mir auf dem Internetportal europas-kuesten.de möglich war. Schließlich sollte das Portal, das wir 2004 entwickelt haben, eine mehr redaktionelle-journalistische Richtung haben – sozusagen ein digitales Magazin sein, als so etwas noch gar nicht existierte. Anfangs fanden sich natürlich nur vereinzelte Nutzer auf den Seiten ein. Mit dem Ausbau der Themenvielfalt kamen auch mehr Leser. In diesem Jahr lag die Anzahl der Leser relativ stabil, wobei sich Produktivitätspausen sofort bei den Pageviews niederschlugen (Mai, Juni & November). Eine Gesamtzahl von 544.800 Pageviews über Jahr hinweg macht mich auf jeden Fall stolz und zeigt, dass die Themen gut ankommen.

Am erfolgreichsten war übers Jahr gesehen der Beitrag Crabbing: Krebse angeln in der Ostsee, wobei ich allerdings befürchte, dass diese Seite aufgrund ihres englischsprachigen Schlagworts besonders das Ziel von Spam-Angriffen wurde. Besonders häufig in den Top-5 taucht zudem der Strandbesuch: Willst du viel, fahr‘ nach Juist! auf. Allgemein kommt die Rubrik „Strandbesuch“ gut an und wird 2020 garantiert noch ausgebaut. Eine zweite, häufig geklickte Rubrik ist die „Strandfunde“-Kategorie. Die Antwort auf die Frage Was ist eigentlich Meerglas? wollten Nutzer fast jede Woche aufs neue lesen.

europas-kuesten.de ist übrigens umgezogen. Die Seiten wurden von den gängigen Suchmaschinen aufgrund ihres Alters nicht mehr gefunden, sodass der Umzug auf ein zeitgemäßeres Design nach fast 15 Jahren mehr als notwenig wurde. Damit einher ging auch die Umbenennung in Küstenreporter. Die Domains sind natürlich weiterhin zugänglich und werden weitergeleitet.